Seit 1983 unterstützt der Verein Solidarität in der Einen Welt e.V. die Förderung der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und der Partnerschaft mit benachteiligten Produzenten*innen in aller Welt.

 

Sinkende Rohstoffpreise, geringe Erlöse für die Produzent*innen, steigende Auslandsverschuldung und Raubbau an der Natur prägen die wirtschaftliche Situation vieler Länder des Südens. Aus der Kritik an diesen ungerechten Bedingungen der Weltwirtschaft kam Anfang der 70er Jahre, ausgehend von den Niederlanden, in Deutschland die Idee des fairen Handels auf.

 

Das Ziel des Fairen Handels ist die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinbauern und -bäuerinnen und Handwerker*innen in Ländern des Globalen Südens. Durch gerechte Preise und faire Handelsbedingungen sollen die Handelspartner*innen ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft sicherstellen können.

 

Die Stärkung der Produzent*innen ermöglicht wichtige soziale, ökologische und politische Entwicklungen in benachteiligten Regionen.

 

Durch Einfluss auf Regierungen, internationale Organisationen und multinationale Konzerne fördert der Faire Handel gerechtere “Spielregeln” im internationalen Geschäft, denn viele Probleme der sogenannten Entwicklungsländer werden durch ungerechte Strukturen verschärft. Gleichzeitig will der Faire Handel die Menschen in Deutschland über die Lebensbedingungen der Menschen im Süden informieren und zu bewusstem Einkaufen ermuntern. Denn Verbraucher*innen haben Macht.

Was machen wir?

  • Wir informieren über die Probleme der Entwicklungsländer.
  • Wir unterstützen Entwicklungshilfeprojekte und gerechte Handelstrukturen.
  • Wir fördern die Begegnung mit anderen Kulturen.
  • Wir arbeiten zusammen mit Organisationen und Gruppen mit ähnlichen Zielen.
  • Wir sind gemeinnützig und Träger vom FAIR – Handelszentrum in Langquaid  und mittlerweile von 15 Weltläden in Nord-Ost-Bayern.
  • Wir leisten umfassende Informations- und Bildungsarbeit für Weltläden, Aktionsgruppen, Multiplikator*innen, Schüler*innen, Lehrer*innen, etc.
  • Wir sind Mitglied im Eine Welt Netzwerk Bayern e.V und Teilnehmer am “Runden Tisch Fairer Handel in Bayern“ sowie Mitglied im Weltladendachverband

Die Vorstandschaft

Ulrich Frey

1. Vorsitzender
Ehrenamtlicher Mitarbeiter im WL Marktredwitz

Wolfgang Würl

2. Vorsitzender
Ehrenamtliche Ladenleitung des WL Tirschenreuth

Angelika Delong

Schriftführerin
Ehrenamtliche Ladenleitung des WL Kelheim

Gabi Ende

Kfm. Leiterin für Verein, FAIR-Handelszentrum (FHZ) und Weltläden
-erreichbar im FHZ-

Darlehen macht uns stark

Deutschlandweit einmalig ist unser Ladenverbund im Trägerverein „Solidarität in der Einen Welt“ e. V.,
der 1983 in Regensburg gegründet wurde.

In unserem Regionalen FAIR-Handeszentrum und den 15 vereinseigenen Weltläden bemühen wir uns um ein vielfältiges und umfangreiches Angebot an fair gehandelten Waren von unseren Projektpartnern für Endverbraucher*innen, Aktionsgruppen und Weltläden. Über 300 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen unterstützen uns dabei.

Leicht vorstellbar, dass für das Warenangebot im FAIR-Handelszentrum und in den 15 Weltläden viele Waren verfügbar sein müssen. Um die Kosten für die Vorfinanzierung der Waren möglichst gering halten zu können, sind wir auf zinslose Darlehen angewiesen, die uns Mitbürger*innen zur Verfügung stellen. Helfen auch Sie uns!

Die Darlehenssumme und die Laufzeit bestimmen Sie selbst. Bei Interesse nehmen Sie bitte am Besten persönlich mit uns Kontakt auf, damit wir die genauen Modalitäten mit Ihnen besprechen können.

 

Wenden Sie sich gerne an uns

Solidarität in der Einen Welt e.V.
FAIR-Handelszentrum
Christian-Wolff-Str. 5
84085 Langquaid

Ulrich Frey, 1. Vorsitzender
Email: vorstand@sidew.de

Fördermitgliedschaften

Ein großes Ziel des Fairen-Handels ist es, Informationen zu vermitteln. Die Menschen in unserer Region sollen einen Einblick in die Welthandelsstrukturen und das Leben der Menschen in den Ländern des Südens erhalten.

 

Seit der Gründung (1983) des Vereins „Solidarität in der Einen Welt e.V.“ bemühen wir uns, diesem Anspruch gerecht zu werden. Bildungsarbeit verlangt nicht nur ehrenamtliches Engagement, sondern auch hauptberufliche Mitarbeiter*innen.

 

Nur aus der Handelsspanne kann die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit nicht finanziert werden, so dass wir auf Zuschüsse und Spenden angewiesen sind.

 

Um dies trotzdem finanzieren zu können, benötigen wir im Jahr ca. 25.000 €. Das heißt wir brauchen 500 Personen, die uns jährlich 50 € spenden.

Wir sind sicher, der Faire Handel ist auch für Sie ein wichtiges Anliegen. Deshalb bitten wir um Ihre finanzielle Unterstützung und um Werbung bei Freunden und Bekannten.

 

Spenden

Für Einzelspenden bis EUR 300,00 genügt zur Vorlage beim Finanzamt die sogenannte vereinfachte Zuwendungsbestätigung 2022 zusammen mit einer Kopie des Kontoauszuges bzw. ein PC-Ausdruck der Online-Überweisung.